Aus den Regionen im Erzbistum Köln berichten wir auf den Seiten 29 bis 39:

Keine Zeitstrafen, keine Karten

Fair Play und viel Spaß beim ersten Fußballturnier der Ministranten

Mit Glanzparaden wie dieser trug Torhüter Tom Reimann seinen Teil zum Sieg der Mannschaft aus Lützenkirchen/Quettingen bei. (Fotos: KB)

LEVERKUSEN. „Natürlich wäre es schön, wären alle vertreten gewesen, aber fürs erste Mal ist es auch nicht schlecht, dass Mannschaften aus drei von fünf Seelsorgebereichen dabei waren“, meint Hendrik Voss. Als Mitglied der Ministranten-Leiterrunde des Stadtdekanats hatte er das erste Fußballturnier für Leverkusener Ministranten mitorganisiert, das am Wochenende in Bergisch Neukirchen ausgetragen wurde.

Rund 120 „Minis“ zwischen 9 und 17 Jahren zeigten dabei ihr fußballerisches Können und stellten unter Beweis, dass christliche Fußballer faire Fußballer sind. „Wir haben keine einzige Zeitstrafe verhängen müssen und keine Karten gezeigt“, sagte Voss. Mit Gottes Segen, um den die Teilnehmer vor dem Anpfiff zusammen mit Gemeindereferentin Daniela Löhr gebetet hatten, wurde das Turnier zu einer rundum gelungenen Veranstaltung. Als Sieger in der Gruppe der 14- bis 17-Jährigen ging die Mannschaft der Gemeinde St. Albertus Magnus vom Platz, bei den 9- bis 13-Jährigen siegte das Team der Pfarreiengemeinschaft Lützenkirchen/Quettingen.

Stolz auf „ihre Kleinen“ waren deshalb die Gruppenleiterinnen Anja Gruszczyk und Nicole Lucia. „Wenn wir fragen, was wir in der Gruppenstunde machen sollen, kommt fast immer ‚Fußball spielen‘ “, erzählten sie. Beide fanden das Turnier super und würden sich über eine Wiederholung im nächsten Jahr freuen. „Die Chancen dafür stehen gut“, meinte Hendrik Voss. Im Dezember werde die Leiterrunde sich zusammensetzen und die Erfahrungen der Premiere auswerten. KB

Ein doppeltes Jubiläum

Männerwerk lädt zum 50. Einkehrmorgen ein — Vielfältige Diskussionen

Auch Bußgänge und Maiandachten — wie hier an der Birkhofkapelle — gehören zum Angebot des Männerwerks. (Archivfoto: KAS)

BRÜHL. „Männer diskutieren einfach anders, wenn Frauen dabei sind“ ist Wilhelm Gast überzeugt. Er ist der Dekanatsobmann des Katholischen Männerwerkes in Brühl und bietet Männern beim Einkehrmorgen wieder die Möglichkeit zum Gespräch über Glaubensfragen. Beim Einkehrmorgen treffen sich Männer zur Messe, einem Referat und einer anschließenden Diskussion. „Immer sind rund 30 Männer dabei und reden über Gott und die Welt“, erklärt Gast. Beim nächsten Einkehrmorgen wird das 50-jährige Bestehen dieses Treffens und das 60-jährige Bestehen des Männerwerkes gefeiert. „Mit der Emanzipation der Frau ist eine Neubestimmung der Rolle des Mannes verbunden, die noch lange nicht abgeschlossen ist“, erklärte Dechant Thomas Iking in seinem Grußwort zum Jubiläum. Durch das Männerwerk könnten sich Männer in „einer ihnen gemäßen Sprache des Glaubens vergewissern und als engagierte Christen die modernen Herausforderungen von Ehe, Familie und Beruf annehmen“. In Brühl werden den Männern dafür neben dem Einkehrmorgen jedes Jahr Maiandachten, Bußgänge und Betstunden angeboten. Organisiert werden diese unter anderem von Wilhelm Gast, der seit 20 Jahren als Dekanatsobmann aktiv ist. Der Einkehrmorgen zum Jubiläum beginnt am Samstag, 15. November, um 9.30 Uhr mit der Festmesse in St. Heinrich in Brühl-West. Nach der Messe sind alle Besucher zur Feierstunde in das Pfarrheim eingeladen. Die nächste „Betstunde der Männer“ ist am Mittwoch, 19. November, um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Pantaleon in Brühl-Badorf. Anschließend sind die Männer zum gemeinsamen Reibekuchenessen eingeladen. KAS

Malteser renovierten Bänke

Auftakt zur „Aktion 72 Stunden“ des Bundes der Katholischen Jugend

Viele fleißige Hände fassten mit an bei der Aktion der Malteser-Jugend. (Foto: BBW)

BONN. Mit dem Heranschleppen und Bearbeiten von Holzbrettern begann am vergangenen Samstag der 72-minütige Einsatz von rund 50 Jugendlichen des Malteser Hilfsdienstes (MHD) der Erzdiözese Köln. Ihr Ziel: Acht morsche Holzbänke auf dem Gelände der Bildungsstätte „Haus Venusberg“ sollten renoviert werden. Die Arbeiten bildeten den Auftakt für die „Aktion 72 Stunden“ des Bundes der Katholischen Jugend (BDKJ), die im Mai 2009 in ganz Deutschland stattfinden soll. Dabei werden die teilnehmenden katholischen Jugendgruppen in 72 Stunden ein soziales, kulturelles, politisches oder ökologisches Projekt verwirklichen. BBW

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